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AKTUELLE AUSSTELLUNGEN und VERANSTALTUNGEN
Die Robert-Havemann-Gesellschaft präsentierte am 10.9.2012 ihre
Plakatausstellung “Jugendopposition in der DDR”. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen 18 Personen, die sich als Jugendliche gegen ihren Staat
engagiert haben. Ihre Beweggründe und Erlebnisse werden in Fotos und Texten dokumentiert. Ziel ist es, Jugendliche für die Auseinandersetzung mit der DDR
-Diktatur zu interessieren. Die insgesamt 20 Plakate können seit Juni 2012 über die Robert-Havemann-Gesellschaft gegen eine Schutzgebühr von 50 Euro (inkl. Versand
) bestellt werden. Für die Präsentation (Aufstellung etc.) ist der jeweilige Veranstalter zuständig. Weitere Infos unter: http://www.havemann-gesellschaft.de/index.php?id=641*
“Buchverfilmung "Lagerfeuer" - Gespräch
Termin: Do, 13. Juni 2013 19:00 Uhr Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin
Die Erinnerungsstätte lädt anlässlich der Verfilmung des Romans "Lagerfeuer" zum Gespräch mit der Autorin Julia Franck und dem Regisseur Christian Schwochow ein:
Julia Franck
legte 2003 ihren Roman "Lagerfeuer" vor, der als Taschenbuch vom Fischer Verlag herausgegeben wird. Schauplatz des Buches ist das Notaufnahmelager Marienfelde in den späten 1970er Jahren, wo sich die
Lebenswege der Protagonisten kreuzen. Die Autorin beschreibt, wie zwei DDR-Ausreiser und eine Aussiedlerin aus Polen diesen Ort des Übergangs erleben. Julia
Franck lebte 1978 einige Monate mit ihrer Familie im Notaufnahmelager.
Christan Schwochow ("Novemberkind" 2008, Fernseh-Zweiteiler "Der Turm" 2012)
widmet sich als Regisseur auch hier den Erfahrungen und Identitäten von Menschen aus der DDR und stellt zwei Perspektiven des Romans in den Mittelpunkt: zum
einen das Erleben der jungen Mutter und Chemikerin Nelly Senf, die im Film mit ihrem Sohn Alexej nach Marienfelde kommt und in den Befragungen durch die
Alliierten mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird; zum anderen das Schicksal des aus der DDR freigekauften Schauspielers Hans Plischke. Moderiert wird das Gespräch mit Autorin und Regisseur von dem Historiker
Dr. Alexander C.T. Geppert (Freie Universität Berlin).
Der Eintritt ist frei.”
(Presseinformation der Stiftung Berliner Mauer, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde)

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